Anfänger trotzen Sturm und Schlamm

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Auch die widrigen Wetterbedingungen hielten die Anfängertruppe nicht von ihrem ersten langen Lauf ohne Gehpause über eine Distanz von 7,1 Kilometer ab.

Pünktlich um 15:00 Uhr begaben sich 11 Läuferinnen und 3 Läufer erwartungsfroh, aber auch ein wenig nervös auf die Strecke. Irgendwie war die Stimmung anders als bei den anderen gemeinsamen Trainingseinheiten. Wurde sonst immer gelacht und gewitzelt, lag diesmal eine spürbare Spannung in der Luft. Schaffe ich die Strecke, oder bin ich doch noch nicht so weit, mag es dem einen oder anderen durch den Kopf gegangen sein. Werner hatte zwar vor dem Lauf beteuert, er sei sich vollkommen sicher, alle würden durchhalten, aber kann er sich nicht auch einmal irren? Und warum sind gerade heute mehrere erfahrene Läufer mit Marathonerfahrung dabei und begleiten uns?

Ausgerechnet heute kamen noch diese widrigen äusseren Wetterbedingungen hinzu. Der Regen hatte die Laufwege doch ziemlich aufgeweicht, teilweise war es in Pfützen – Slalomlauf und des öfteren blies der Sturm ganz schön heftig von vorne ins Gesicht. Vorbei am Golplatz und am Kasterer See ging es Richtung Bedburg und dann an der Erft entlang wieder zurück nach Kaster.

Dann der ersehnte Ruf \”Feuer frei\”, die Ermunterung zum grandiosen Endspurt Richtung Ausgangspunkt. Alle Sorgen, alle Zweifel waren verschwundem, alle hatte den ersten Härtetest bewältigt und lagen sich glücklich in den Armen.

Zur Belohnung gab es eine Urkunde und das Gläschen Sekt schmeckte wunderbar. Es waren sogar schon die ersten zaghaften Sprüche zu hören: Ich möchte doch irgendwann, nur einmal in meinem Leben einen Marathon laufen…….

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