Brückenlauf Köln

57 MAL

Teilnehmer des Running TV-Bedburg: Blassing Regina, Heer Marianne, Krempuls Michaela, Sohn Doris, Möller Angelika, Köhn Gaby, Bremer Ulrike, Radke Harald, Schleich Edwin, Robertz Hermann Josef, De Boer Jan, Bochacz Wilfried.

Auch in diesem Jahr ist der Running TV-Bedburg wieder für einen guten Zweck gelaufen. Dank Mariannes Organisation konnten wir wieder für die Kinderkardiologie des Herzzentrums der Universitätsklinik Köln antreten um für diese unter dem Motto „ Kinderherzen schlagen höher“ einen entsprechenden Spendenbeitrag zu erlaufen .

Das alleine war schon die Teilnahme wert.

Als erstes sei allen denen, die nicht am gestrigen Lauf teilnehmen konnten gesagt: Ihr habt was verpasst ! Seid, wenn irgendwie möglich, im nächsten Jahr dabei, Ihr werdet es nicht bereuen !

Der Organisator hatte eine klasse Strecke ausgearbeitet; abwechslungsreich, gut zu laufen, mit einigen schwierigeren Passagen und immer wieder mit tollen Aussichten auf unser wunderschönes Köln. Das Wetter tat seines dazu, die Stimmung war entsprechend.

12 Sportlerinnen und Sportler vom Running TV-Bedburg trafen sich am Sonntagmorgen pünktlich um 07:50 auf dem Parkplatz Tennishalle in Kaster. Von dort ging es in 3 Wagen nach Köln. Begleitet wurde die Gruppe vom Hoffotografen Peter Gräf.

Mit ca.50 anderen Läuferinnen und Läufern traf sich unsere Gruppe an der Trikotausgabe der Universität Köln.

In einheitlichem Look begaben sich diese Sportler anschließend in den Starbereich und schon wenige Minuten später erfolgte der Start zum 24.Kölner Brückenlauf.

Bis auf Regina und Wilfried, die ihre augenblicklich tolle Laufform nochmals unter Beweis stellen wollten, hatten sich alle bereit erklärt möglichst lange in der Gruppe laufen zu wollen um somit dem Engagement als auch dem Lauftreff Bedburg ein entsprechendes Bild zu geben. Es sei vorweggenommen, es hat nur fast geklappt, denn bedingt durch das große Starterfeld und die dadurch bedingte Enge und Unübersichtlichkeit an einigen Stellen, endeten wir letztendlich in 2 Teilgruppen, die allerdings nur wenige Minuten auseinander lagen.

Kommen wir nun also zum eigentlichen Laufgeschehen. Nach dem Start in der Krebsgasse ging es schon bald Richtung erster Brücke. Das war die Severinsbrücke. Hier, nach wenigen Kilometern, mussten wir zu unserem Erstaunen feststellen, dass bereits einige untertrainierte Mitläufer ein kleine Gehpause einlegen mussten.

Bei uns hingegen lief es super. Mit einem Schnitt von fast genau 6Minuten pro Kilometer spulten wir bei bester Laune unser Pensum runter, noch unterstützt von Jan, der uns mit seiner Fanfare zusätzlich den Marsch blies. Obwohl sich mehrere unserer Gruppe bereit erklärten, Jan beim Blasen hin und wieder zu helfen, gab er seine Fanfare nicht einen Moment aus den Händen. Die Fragt stellt sich: Was macht Jan lieber: Blasen oder Laufen – oder ist gar die Kombination aus beidem das Nonplusultra. Egal, Jan gab seine Fanfare nicht her und nur er wird wissen, warum !

Nach Bewältigung der Severinsbrücke ging es, allerdings nur ein kurzes Stück, auf der schäl Sick weiter. Denn dann wurde bereits die nächste Brücke angepeilt. Scharfe Kehre und schon ging ess hoch auf die Hohenzollernbrücke. Am abfahrenden ICE vorbei mit erstaunt schauenden Reisenden, ging es wieder auf die gute Seite Kölns, vorbei an Dom und Museum Richtung Süden. Die Zoobrücke wurde passiert und unser nächstes Teilziel in Angriff genommen. Es ging zur südlichsten Kölner Brücke, zur Mühlheimer Brücke. Ein etwas längerer Anstieg hoch auf diese schöne Brücke musste erlaufen werden. Aber noch war ja Kraft in Hülle und Fülle vorhanden. Die Mühlheimer führte uns in einen weniger schönen Teil des Brückenlaufs. Die zum Teil doch schon älteren Industrieanlagen erinnerten in ihrer Ausstrahlung ein wenig an die alte vergangene DDR. Interessant, keine Frage, aber doch krasser Gegensatz zu der sonst traumhaft schönen Strecke. Aber bald hatten wir diesen Teil mit herrlichem Rumblödeln überbrückt ( darum ja auch Brückenlauf ) und erreichten das Gebiet um den berühmten Kölner Tanzbrunnen. Und hier stellte sich ein fast traumhaftes Panorama ein. Man lief auf einem breiten gut asphaltierten Weg und hatte links von sich den mittlerweile ja gut bekannten Sandstrand am Tanzbrunnen ( mit Strandkörben und allem Pipapo ) und rechts von sich den Rhein mit der „Weißen Flotte“ ( ich zählte 6 große Schiffe ) Irre, fast schon irrational !! Ja und als es dann wenige Sekunden später auf die letzte Brücke zuging, der Deutzer Brücke, konnte man noch mehrere Minuten auf das berühmte Kölner Panorama schauen. Die mittelalterliche Altstadt, dem gotischen Dom und den zahlreichen romanischen Kirchen neben dem neuen geschäftlichen Köln mit diversen Hochhäusern und dem „Colonius“ etwas dahinter.

Nee wat is unser Kölle doch fün schön Stadt !!

Auf dem leichten Anstieg hoch zur Deutzer Brücke war nun doch ein erstes leichtes Ziehen in der Beinmuskulatur zu spüren. Wohl auch ein Ergebnis der diversen „Treppenläufe“, die zum Kölner Brückenlauf gehören wie Tünnes und Schäl“ zu Köln.

Auf der Deutzer Brücke stießen Ulrike und Michaela zur Gruppe 2 bestehend aus Gaby, Geli und Doris und Hermann Josef. Es sollte also festgehalten werden, dass Gruppe 1 mehrheitlich aus Männern ( naja ) bestand, Ausnahme Marianne und Gruppe 2 nur aus jungen hübschen Frauen ! ( keine Ausnahme !! )

Am Ende der Deutzer Brücke begann der schönste Teil dieses schönen Laufes. Das nun wieder zahlreichere Publikum wurde von den beiden Gruppen des Running TV-Bedburg mit lautem Fanfarenklang und lautem Hallo begrüßt. Die dann in Angriff genommenen LaOla Wellen sind beim Running TV ja schon fast Tradition. Ist das nicht toll, wenn am Ende eines anstrengenden Laufs auch für so etwas noch Lust und Kraft da ist ?

In einer Woge der Begeisterung beendeten die beiden Gruppen diesen wunderschönen Lauf um sich unmittelbar im Zielbereich wieder zu einer Gruppe zu vereinen.

Fazit: Laufen in der Gruppe ist das Größte !!

PS: Es soll nicht vergessen werden, dass es neben den beiden angestrebt guten Leistungen von Regina und Wilfried 2 weitere nennenswerte sportliche Leistungen gab:

Zum einen beendete Michaela ihren ersten längeren offiziellen Lauf mit einer Duchschnittszeit von 6 Minuten pro Kilometer, was erste Sahne bedeutet !

Zum anderen schaffte es Doris, nach einer längeren Laufpause und einer nur 2monatigen Vorbereitungszeit diesen Lauf ebenfalls mit einem Durchschnittstempo von 6 Minuten pro Kilometer in einer erstaunlich guten Verfassung zu beenden.

Diese beiden Leistungen sind aller Ehren wert. B R A V O ! ! !

Nun zur so genannten 3.Halbzeit oder wie der Golfer sagt zum 19.Loch.

Zurückgekehrt zu unseren Autos erwartete uns eine Überraschung. Unser Lauffreund Harald ( seit gestern auch Hermes genannt ) erfreute uns mit Schampus. JAAAAA, wir wurden nicht gerade mit Sekt oder Champagner überschüttet aber wir konnten alle auf unseren gemeinsam erzielten Erfolg anstoßen. Und das auch noch in einem wirklich zauberhaften Ambiente. ( Tiefgarage )

Aber nicht genug, dass wir uns schon so kurz nach dem Lauf dem Alkohol hingaben, nein Marianne bestand auch noch darauf, jetzt sofort in ein Cafe zu gehen, um dort den ihr zustehenden Kuchen zu vertilgen. Naja wie das dann so ist, wenn der Häuptling spricht. Alle folgten. Und nach wenigen Gehminuten ergatterten wir einen wunderschönen Platz in einem guten Cafe wo dann auch noch Mann und Tochter von Geli zur Gruppe stießen.

Bei Kaffee und Kuchen ( plus einem Kölsch ) ließen wir den Brückenlauf nochmals Revue passieren, alberten noch mörderisch rum und traten dann etwas müde aber doch mal wieder sehr zufrieden und glücklich den Rückweg an.

PS: Peter seih herzlich gedankt für die schönen Momente die er fotografisch festgehalten hat. Aber es ist auch schön ihn einfach wieder unter uns zu haben ( auch wenn er den Neustart fürs Laufen noch etwas nach hinten verschieben muss )

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