Erster langer Lauf

72 MAL

Verfasst von Lydia Haas für Running TV Bedburg
051101033Pünktlich um 10.10 Uhr starteten zehn Läufer zu ihrem ersten langen Lauf über 20 Kilometer. Zuerst ging es mit dem Zug nach Grevenbroich-Kapellen, wo wir unseren Lauf beginnen wollten. Am Bahnhof angekommen, wurde natürlich zuerst ein Foto gemacht. Dann wurden die überflüssigen Kleidungsstücke und die Verpflegung an unsere beiden Fahrradfahrerinnen (Beate und Jenny) überreicht. Nun konnte es losgehen.

Wir liefen zunächst Richtung Grevenbroich, vorbei an Wiesen und Pferdekoppeln. Das Wetter spielte natürlich auch mit. Strahlender Sonnenschein und kein Wölkchen am Himmel, das nenn ich Engelswetter!!!! Auf trockenen Feldwegen an der Erft entlang, einfach traumhaft bei den buntgefärbten Blättern, die schon von den Bäumen gefallen waren, bzw. noch oben hingen. Dann nach ca. 5 km die erste Trinkpause. „Wie, jetzt schon?“, war unser Kommentar. „Wir haben doch noch gar keinen Durst.“ Aber unser Coach Werner belehrte uns eines besseren, indem er uns sagte: „Wenn ihr trinkt wenn ihr Durst habt, ist es schon zu spät!“ Also nahmen wir unseren ersten Schluck. (Hat ja gut getan, zugegeben…) Dann ging es weiter die Erft entlang. Walter sagte uns, dass dies ein Stück gewesen ist, das er auch beim Bendlauf gelaufen ist. Da hab ich so bei mir gedacht:“Den läufst du aber nächstes Jahr auch.“

Richtig idyllisch…, Parkbänke zum Ausruhen…., leise plätscherndes Wasser… Aber wir haben ja jetzt noch ein gutes Stück vor uns. Also weiter. Die ersten PP wurden eingelegt, natürlich von den Männern. Aber wir Frauen folgten ihnen bald (es waren zwar nur zwei, aber…)
Wieder hatten wir 5 km hinter uns gebracht und die nächste Trinkpause stand an. Nach einem kurzen Schwätzchen gings dann weiter Richtung Frimmersdorf. Wir liefen am Kraftwerk vorbei und dann ging es auch schon wieder an die Erft. Zwischendurch wurde dann auch mal eine Banane bzw. ein Müsliriegel verdrückt. Mittlerweile hatten wir schon den Punkt erreicht, von wo aus wir die Strecke im Dunkeln hätten laufen können. Wir waren bei unserer Frimm 1 Strecke angekommen. Allen ging es blendend. Die Beine waren zwar etwas schwer wenn wir nach einer Pause wieder losliefen, aber wir kamen immer wieder in unseren Laufrhythmus zurück. Nun sahen wir von weitem schon die Schleuse in Broich. Das war ein tolles Gefühl. Bis hierhin haben wir es schon geschafft, da schaffen wir auch noch die letzten Meter bis zum Bahnhof, oder??? Na klar, auf ging es zum Endspurt die Wiesenstraße entlang, am Aldi vorbei zum Bahnübergang in Lipp, dann die Germaniastraße entlang , am Krosch vorbei und dann endlich Endstation Bahnhof. Glücklich es wirklich geschafft zu haben, verabschiedeten wir uns nach 2 Stunden und 35 Minuten reiner Laufzeit.

Mir hat es unheimlich viel Spaß gemacht mit so einem tollen Team zu laufen. Wir haben viel erzählt und auch Scherze gemacht. Alles in allem ein super toller Tag, den ich nicht vergessen werde.

Ich möchte mich ganz herzlich bei Werner und Resi bedanken, denn ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen. – Wer hätte denn vor einem Jahr gedacht, dass wir 20 km an einem Stück laufen, oder????
Dann möchte ich mich bei meinen Mitläufern bedanken – ihr ward super;
bei meiner Tochter Jenny, die meinen Rücksack tragen musste;
bei Beate, die unsere Getränke in ihrem Fahrradkorb mitgenommen hat und
bei Petrus – für das wunderschöne Wetter.

Ich hoffe, das dieser nicht der letzte Lauf war….
Lydia

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